Lackschaden Kosten

Was kostet es, einen Lackschaden reparieren zu lassen?

Kleinere Lackschäden haben in den Carrosserie- und Lackierfachbetrieben Hochkonjunktur. Eine kleine Unachtsamkeit, wie beispielsweise durch einen Einkaufswagen, einem Fahrrad oder dem Nebenmann auf dem Parkplatz ist schnell passiert. Natürlich muss der Lackschaden dann wieder beseitigt werden. Das Beseitigen ist oft eine Frage der Kosten. Betroffene Autofahrer stellen meistens die möglichen Kosten dem Nutzen gegenüber. Fahrzeugalter, Lackierung und Grösse des Schadens geben dabei den Ausschlag.

Damit die Kosten bei einem Lackschaden nicht aus dem Ruder laufen, können Sie in unserem Fahrzeug-Reparatur-Portal qualifizierte Carrosserie- und Lackierfachbetriebe in der Schweiz finden. Auch die voraussichtlichen Kosten und verschiedene Angebote für Lackreparaturen können recherchiert werden. Eine endgültige Aussage über Reparaturaufwand, Dauer und Kosten sowie einen Kostenvoranschlag kann die Werkstatt aber natürlich erst nach einer Begutachtung vor Ort machen – kostenlos und unverbindlich. Den Besichtigungstermin können Sie bequem online reservieren.

Kosten beim Lackschaden variieren stark je nach Reparatur Methode

Nahaufnahme der Lackschäden an einem Auto

Prinzipiell gibt es heute die verschiedensten Methoden, um einen Lackschaden wieder verschwinden zu lassen. Nicht immer muss die Stossstange, die Autotür oder der Kotflügel gleich neu lackiert werden. Das Reparieren der betroffenen Stelle ist meistens möglich und längst nicht so kostenintensiv, wie viele Autofahrer glauben. Diese Methoden unterscheiden sich aber im Zeit- und Arbeitsaufwand deutlich. Das bringt beim Beseitigen von Lackschäden auch eine grosse Bandbreite der Kosten mit sich. Die Auswahl reicht heute von Reparatursets (Lackstift, Lackpflaster, Lackspray) über eine punktuelle Lackreparatur (Spot Repair), Spachtelarbeiten und speziellen Poliertechniken bis zur kompletten Neulackierung.

Lackstift – Geringe Kosten und fragwürdiger Effekt

Die günstigste Variante, um Lackschäden zu beseitigen, ist ein Lackstift (alternativ auch Lackpflaster oder Lackspray aus der Dose). Diese Option kostet lediglich wenige Franken und etwas Zeit in der heimischen Garage. Allerdings wird eine solche Reparatur kaum ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Weder wird dabei eventuell verdeckter Rost entfernt, noch entspricht der neue Farbton exakt der Wagenfarbe. Deswegen ist der Lackstift eher eine kostengünstige Option für ältere Autos oder für kaum sichtbare Stellen. Wer beim Reparieren den Lackstift für zwei oder drei Franken selber ansetzt, sollte also wissen, dass es sich dabei immer nur um provisorisches Ausbessern von Lackschäden handeln kann.

Kosten für Spot Repair bei einem kleinen Lackschaden

Reparatur des kleinen Lackschadens mit Spot Repair

Reparatur des Lackschadens mit dem Spot-Repair-Verfahren ist wesentlich hochwertiger und hat bestes Reparatur-Kosten-Verhältnis, falls der Lackschaden nicht zu gross. Je nach Ort des Lackschadens (Autotür, Stossstange, Kotflügel etc.) darf die schadhafte Stelle nicht grösser als ein A4-Blatt sein. Ist das der Fall, ist die Spot-Repair-Methode – gerade in puncto Kosten – das Nonplusultra der Lackreparatur. Die Preise für eine solche Reparatur liegen bei rund 250 - 350 CHF.

Der Preis für die Reparatur eines Lackschadens mit Spot Repair beeinhaltet das gründliche und fachgerechte Schleifen, Spachteln, Lackieren und Polieren der betroffenen Stelle. Weil dabei keine Teile ab- bzw. angebaut werden müssen, spart das enorm viel Zeit und senkt die Kosten der Reparatur. Auch das Abkleben der Umgebung und die benötigte Lackmenge halten sich in Grenzen. Ausserdem wird der neue Lack in professionellen Carrosserie- und Lackierfachbetrieben computergestützt angemischt, um den aktuellen Farbton genau zu treffen. Das Reparieren mittels Spot Repair erfreut also das Auge, das Auto und die Haushaltskasse.

Neulackierung beim Lackschaden – Die volle Packung Kosten

Bei älteren Autos mit ausgeblichenem Lack oder bei zu grossen Lackschäden hilft oft nur noch eine Neulackierung des jeweiligen Carrosserieteils. Hier ist es unerheblich, ob der Schaden gross oder klein ist. Dabei können allerdings Kosten von mehreren Hundert Euro bzw. Franken anfallen. Das Teil muss ausgebaut werden und erhält das volle Lackierprogramm (Reinigung, Lackentfernung, Grundierung, Lackierung plus Trocknung, Versiegelung, Politur). Viel Arbeit und viel Zeit also, was sich natürlich in den Kosten niederschlägt. Zudem gibt es teils drastische Preisunterschiede zwischen den einzelnen Carrosserieteilen. So ist eine Neulackierung eines Kotflügels beispielsweise kostenintensiver und aufwendiger als das Lackieren einer Autotür oder einer Motorhaube.

Was die Kosten beim Lackschaden sonst noch beeinflussen kann

Reparatur des Lackschadens an der Stoßstange eines Autos

Neben der betroffenen Stelle ist das zu lackierende Material ein weiterer Kostenfaktor bei der Reparatur eines Lackschadens. So kostet beispielsweise das Lackieren auf Kunststoff, beispielweise an einer Stossstange, etwas mehr als auf Blech. Gründe dafür sind die oft unterschiedlichen Farbtöne und die lange Trockenzeit. Es kann – wenn auch sehr selten – sogar vorkommen, dass die Kosten für eine Lackreparatur den Preis für ein Neuteil übersteigen. Und natürlich wirken sich auch Sonderwünsche (Speziallack, Extra-Schichten, zusätzliches Polieren etc.) auf die Rechnung aus.

Welche Kosten beim Lackschaden übernimmt die Versicherung?

Es geht beim Ausbessern von Lackschäden also meistens um viel Geld. Grund genug, um sich vor dem Werkstatttermin nach Einsparmöglichkeiten umzusehen, ohne auf beste Lackierergebnisse verzichten zu müssen. Eine solche Möglichkeit bieten die Versicherungen. Fast immer wird ein Lackschaden ja von Dritten verursacht. In diesen Fällen kommt die Haftpflichtversicherung des Verursachers oder die eigene Vollkaskoversicherung für den Schaden auf. Das gilt allerdings nicht, wenn das Auto beispielsweise als Garagenwagen versichert ist, aber nachts auf der Strasse beschädigt wurde. Wer aber seine Vollkaskoversicherung für die Kosten in Anspruch nehmen will, sollte auch den Eigenanteil und eine mögliche Rückstufung des SF-Rabatts im Auge behalten.