Auto polieren Kosten

Auto polieren – die Frischzellenkur zum fairen Preis

Zwar sollte bei jedem Fahrzeug die Sicherheit oberste Priorität genießen, aber eine ansprechende bzw. hochwertige Optik hat ebenfalls ihre Reize. Ein gleichmäßiger Farbverlauf, kräftige Farbtöne und glänzende Oberflächen unterstreichen den Wert des Wagens, perfektionieren den individuellen Auftritt. Eine der beliebtesten Methoden dafür ist das Polieren des Autos. Um Kosten für das Polieren zu sparen, legen viele gerne selber Hand an. Für ein optimales, dauerhaftes und effektives Ergebnis ist aber ein Termin beim Profi empfehlenswert, auch wenn es dort ein wenig mehr kostet als in der heimischen Garage.

Ausrüstung und Erfahrung sind unverzichtbar

Das Polieren der Motorhaube eines weißen Autos

Dass die Kosten für das Polieren beim Fachmann höher sind, hat durchaus seine Berechtigung. Wie groß die Unterschiede zwischen dem heimischen Polieren und den Arbeiten des Profis sind, wird bei einem Blick auf die einzelnen Schritte, auf die Anforderungen und das benötigte „Handwerkszeug“ schnell deutlich. Auch spezielle Kenntnisse und handwerkliches Geschick kann nur der Profi vorweisen. Beispielsweise lassen sich so unangenehme und kostspielige Schäden durch das Durchpolieren, wegen „vergessener“ Kanten oder wegen besonderer Lacksorten vermeiden. Und dann sind da auch noch die vielen kleinen Besonderheiten (Unebenheiten, kleine Dellen oder Kratzer, abgeplatzter Lack), die jedes Fahrzeug zu einer individuellen Herausforderung machen. Fallstricke gibt es also selbst beim Polieren reichlich..

Gute Vorbereitung, damit das Endergebnis stimmt

Vor dem eigentlichen Polieren muss die Oberfläche natürlich zunächst gründlich gereinigt werden. Das ermöglicht der Politur den Zugang zum Lack und verhindert, dass Schmutzpartikel den Lack verkratzen. Andernfalls wäre das Politurergebnis hässlich und teuer. Denn das Ergebnis wäre ein sehr hässliches und teures Polieren. Denn um den dann verkratzen Lack wieder schön zu kriegen, müsste die Lackpistole ran. Eine Fachwerkstatt wird anschließend ggf. auch noch die Dicke der Lackschicht messen. Das hilft bei der Einschätzung, ob das Auto lieber grob oder weich poliert werden sollte. Also ob viel oder weniger von der Lackschicht abgetragen werden soll.

Sieg nach Punkten für den Fachmann

Ein rotes Auto wird in der Fachwerkstatt poliert

Für den eigentlichen Poliervorgang können Fachbetriebe auf hochwertige Polituren, auf die passenden Aufsätze für die Poliermaschine und auf umfangreiches Fachwissen zurückgreifen. Kompetente Werkstätten und Lackierereien wissen beispielsweise, ob beim Polieren eine eher dünne oder eher dicke Lackschicht abgetragen werden muss. Auch die besondere Sorgfalt an Ecken und Kanten ist für den Experten Usus – noch ein Punkt also für die Fachwerkstatt. Politurreste und Staub müssen anschließend natürlich entfernt werden, wobei die Werkstatt den dritten Pluspunkt einfährt, denn hier ist das richtige Fasertuch enorm wichtig. Falsche, nicht ganz saubere oder zu grobe Tücher können auf der blanken Oberfläche schnell neue Kratzer hinterlassen. In einem letzten Schritt geht es an das Konservieren des Lacks. Damit bekommt die neue Oberfläche eine dauerhafte Versiegelung, die den Lack gegen UV-Strahlung, Witterung und andere Feinde schützt.

Mögliche Preise für das Polieren und deren Faktoren

Natürlich hat eine solch hochwertige Arbeit mit professionellem Equipment ihren Preis. Die Kosten sind stark vom Aufwand abhängig. Der bemisst sich wiederum nach Größe des Wagens, Zustand des Lacks, des Betriebs und nach den einzelnen Arbeitsschritten. Bei einem Kleinwagen sind die Kosten für die „Basispolierung“ (Fahrzeugwäsche, Lackdiagnose, Felgenreinigung, Türfalze, Versiegelung, Hochglanzpolitur, Konservierung) um einiges geringer als bei größeren Modellen. Wenn man die angefragten Preise im Fachbetrieb und das edle Endergebnis dem privaten Aufwand (Poliermaschine, mehrere Liter Politur, Fasertücher, Zeit, Arbeitsaufwand) gegenüberstellt, relativieren sich diese Beträge aber schnell. Außerdem besteht bei einem solchen Vorhaben keine Eile. Daher bleibt genügend Zeit, um im Vorfeld verschiedene Angebote einzuholen.